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Es gibt keine dummen Fragen!
Autor: Nadine Krebs am 20.05.2010 13:04
Kategorie: Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
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Sicher habt ihr von euren Kolleginnen, Chefs oder Lehrern schon einmal gehört: "Was ist das denn für eine dumme Frage?" Das klingt nicht gerade nett und ist auch nicht im Sinne der Ausbildung.
In der Ausbildung sollt ihr soviel wie möglich lernen. Und das geht eigentlich nur, indem man Fragen stellt und vernünftige Antworten bekommt. Wie sieht das in eurem Ausbildungsbetrieb aus? Traut ihr euch, im Betrieb Fragen zu stellen? Nehmen sich Kolleginnen, Chef und Lehrer Zeit für euch? Werden die Fragen zufriedenstellend beantwortet oder seid ihr hinterher genauso schlau wie vorher?
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Kategorie: Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
Autor: Nadine Krebs | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [5]
Ich war am Anfang ( Im Praktikum/ Zu Beginn der Berugsausbildung ) sehr schüchtern,aber mein Asubilder sagt inzwischen immer "Es gibt keine dummen Fragen" und freut sich,wenn er sieht,dass ich mir zu einer aufgetragen Aufgabe auch wirklich Gedanken mache.
Gar nicht zu fragen und dann diverse Fehler zu fabrizieren wäre nämlich nicht im Sinne einer Ausbildung.
Autor: sandra am 31.05.2010 16:07
Ich frag immer wenn ich ne Frage hab! Schließlich heißt es so schön " Wer nicht fragt bleibt dumm!" oder?! In meinem Betrieb wird auch immer versucht einem so gut wie möglich zu helfen, wenn der gefragte die Antwort nicht weiß dann versucht man im I-net oder auf ne andere weise die richtige Antwort auf meine Frage zu finden. Das find ich so toll! Oder wenn auch mich mal jemand etwas fragt und ich mich da nicht auskenne dann such ich nach der Antwort alles ab bis ich nicht ne Antwort gefunden hab, weil es mich dann auch interessiert. Eine hat sich eh schon mal entschuldigt, weil sie meinte das ihre Fragen so "dumm" sind, da meinte ich einfach, keine Frage ist dumm wer nicht fragt der ist dumm und bleibt es!!!
Autor: Natalie am 09.07.2010 08:24
Also ich bin ja kein Azubi mehr, allerdings war ich direkt nach der Ausbildung fast 4 Jahre aus meinem Beruf draußen, da ich Mutter wurde. Dementsprechend habe ich wieder viel zu lernen. Ich habe das Glück dass in meiner Kanzlei sehr viel Wert darauf gelegt wird, DASS ich Fragen stelle!! Mein Chef beschwert sich immer, dass viel zu wenig gefragt wird ;)
Ich finds toll, ich denke auch, das einzig dumme ist, keine Fragen zu stellen und somit dumm zu bleiben ;)
Lg
Autor: Jennifer am 14.10.2010 08:44
Naja es gibt sehr wohl dumme Fragen. Natürlich sind Fragen nur dumm wenn man wirklich Sachen fragt die man wissen muss, "Warum ist da denn nen Apfel auf dem PC???". Oder Sachen fragt die man schon 1 Millionen mals ausfürhlich erklärt bekommen hat. Ich kann in so Situationen Ausbilder gut verstehen wenn die mal nich so freundlich auf solche Fragen ragieren. Ihr nicht? Man sollte nie direkt losfragen, lieber erstmal kurz nachdenken ob man es nicht doch selber weiß. Ansonsten gibt es bei neuen oder ganz alten Themen wirklich keine dummen Fragen.
Autor: Christian am 18.10.2010 09:30
Bei mir in der Praxis kann man immer Fragen stellen nur durch den Stress kommt die Antwort immer ein paar Stunden,Tage später aber man bekommt sie
Autor: Nicole am 01.02.2011 14:08
Die Flexibilität der Jugendlichen
Autor: Jan-Olaf Reinefeld am 22.04.2010 09:26
Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
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Was bedeutet "Flexibilität" in Bezug auf eine Berufsausbildung überhaupt? - Einen eigenen PKW zu besitzen? Bereit sein, jeden Tag eine Stunde Fahrt zur Ausbildungsstelle auf sich zu nehmen? Oder vielleicht sogar bereit zu sein, umzuziehen?
All dies sind sehr gute Fragen! Denn oftmals wird mindestens ein Führerschein von den jungen Leuten gefordert. Für manche Ausbildungsberufe wird sogar ein eigenes, jederzeit verfügbares Auto vorausgesetzt.
Dabei sollte doch eigentlich eine gerechte Auswahl stattfinden. Da junge Erwachsene, die nicht die (finanziellen) Möglichkeiten haben sich ein Auto anzuschaffen, direkt aus dem Bewerbungsprozess ausscheiden, anstatt eventuell vom Betrieb einen Zuschuss für ein Auto zu bekommen, ist das Wort "Gerechtigkeit" in vielen Bewerbungsverfahren fremd. Auch Umzugsbereit sollte man heutzutage sein. Viele Unternehmen setzen eine maximale Wohnortsentfernung in ihren Ausbildungsangeboten fest. Diese beträgt, wenn vorhanden, meist weniger als 30 km. Wer also "auf dem Lande" wohnt, hat generell schon einmal schlechtere Chancen, an eine Ausbildung zu kommen, die solch ein Limit an Entfernung besitzt.
Was denkt ihr? Bis wohin sind die Bedingungen angemessen, ab wann würdet ihr dem Unternehmen in diesem Punkt eine Absage erteilen? Diskutiert mit!
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Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
Autor: Jan-Olaf Reinefeld | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [5]
Ich glaube,es kommt stark auf die Einzelumstände an.
Ich merke in der Berufsschule immer wieder, wie sehr einige meiner Klassenkameraden einfach nur als billige Arbeitskräfte benutzt werden, obwohl Sie für ihren Azubiplatz lange Fahrten/ Überstunden/ Sonderaufgaben/ schlechte Bezahlung in Kauf nehmen.
Ich hatte großes Glück, aber ich glaube, ich wäre für eine mir sympatische, zukunftsträchtige Firma zu sehr vielem bereit gewesen, auch umziehen / Vorkurse belegen etc.
Ich denke, dass Sich die Anforderung "Flexibilität" in den letzen Jahren sehr gewandelt hat. Während es früher schon das höchste der Gefühle war, in eine andere Abteilung "reinzuschnuppern" ist es heutzutgae so, dass man für seinen Beruf eben auch einmal zu einer anderen Betriebsstätte fährt. Ich persönlich empfinde diese Anforderungen - die teils ja auch schon an Bewerber gestellt werden, wie du ganz richtig schilderst - aber nicht als Belastung, sondern als Herausforderungen.
Autor: sandra am 27.04.2010 13:54
Ich bin zwar längst mit meiner Ausbildung fertig, habe aber während meiner Berufslaufbahn einiges in Kauf genommen, um zur Arbeit zu kommen. Dabei ist eine Entfernung zur Arbeitsstelle von über 30 km noch gar nichts. Selbst heute fahre ich ca. 1,5 Stunden täglich zur Arbeit. Ich bin für den Job auch schonmal von Hamburg nach Köln gezogen.
Wenn man einen Job/Ausbildungsplatz wirklich will, sollte man auch gewisse Opfer in Kauf nehmen.
Dabei ist es sicherlich für Jugendliche, die aus finanziellen Gründen keinen Führerschein haben, ungerecht, wenn sie gerade das benachteiligt, obwohl es andere Auswahlkriterien sein sollten...
LG Ulrike
Autor: Ulrike G. am 05.05.2010 14:15
Aslo ich bringe meine Meinung kurz auf den Punkt:
Die Auswahl der Bewerber sollte nach Person und Leistung erfolgen und bei weitem nicht auf die finanzielle Lage.
Denn wie heißt es so schön, jeder hat das Recht auf Bildung und dazu zählt auch die Aus-BILDUNG.
Autor: Eric am 06.05.2010 09:30
Ich finde es sollte jedem selbst überlassen werden wie weit er/sie fahren möchte um zur Arbeit zu kommen. Das sollte doch dem Betrieb egal sein, hauptsache der Angestellte arbeitet gut!
Ich fahre auch jeden Tag fast 50 km zur Ausbildungsstelle. Mein Betrieb hat mir zwar eine mögliche Unterkunft in der Nähe angeboten, aber ich kann von meinem Wohnort nicht weg aus privaten Gründen und deswegen fahre ich jeden Tag und mein Betrieb hat kein Problem damit.
Autor: Natalie am 14.06.2010 13:53
Also ich seh das auch so, dass es jedem selbst überlassen sein sollte...
Ich zum Beispiel habe auch einen Arbeitsweg von 106km, den ich täglich zurücklege... Da ich aber mit der Bahn fahre, ist das alles soweit ok, ich kann dann noch bissl schlafen oder etwas lernen/lesen oder einfach nur relaxen, es sind ja immerhin knapp 2 Stunden, die ich brauche, wenn die Bahn nicht grad wieder unter Verspätungswahn leidet ;o) aber ich mach es gern... Ich brauch die nötige Distanz zwischen Beruf und Freizeit...
Und meiner Arbeitsleistung schadet es genauso wenig, ich bin pünktlich da und das ist ja denk ich das Wichtigste, oder?
Autor: Kristin am 18.06.2010 10:22
Die Jugend von heute…
Autor: Die azubee-Redaktion am 25.03.2010 09:41
Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
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Liebe azubees,
in unserem aktuellen Beitrag in der Rubrik "Trends und Entwicklungen" habt Ihr es gelesen: viele Jugendliche werden als "nicht ausbildungsreif" eingestuft. Mangelnde Leistungsbereitschaft und schlechte schulische Qualifikation sind die Gründe, weshalb schon heute manche Branchen Schwierigkeiten haben, Nachwuchs zu finden.
Wie seht Ihr das? Sind Jugendliche wirklich so schlecht, wie der Berufsbildungsbericht es darstellt? Stellen die Ausbilder zu hohe Anforderungen? Oder werden Jugendliche völlig verkannt und haben in Wirklichkeit viele verborgene Talente?
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Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
Autor: Die azubee-Redaktion | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [5]
Das ist das Allerletzte, die Jungendlichen so zu verallgemeinern!
Ja, vielleicht sind wir nicht gerade *hochmotiviert* - Ist das denn ein Wunder, bei der Situation?!
Ein Beispiel:
Ich war in einem großen Unternehmen 6 Wochen lang als Praktikant tätig. Alle Mitarbeiter waren begeistert von mir (es hört sich überheblich an, ich weiß, es war aber wirklich so!), viele haben sogar von mir geschwärmt. Auch mit dem Chef und seinem Stellvertreter verstand ich mich gut, den Einstellungstest schnitt ich mit 2(+) ab. [...] Meint ihr ich habe die Ausbildung bekommen? NEIN! Nicht einmal ein müdes "Dankeschön" seitens der Geschäftsleitung! Ich bin sowasvon enttäuscht, dabei hat selbst der Abteilungsleiter sich für mich eingesetzt und doch wurde letztendlich ein anderer Mitbewerber eingestellt - Eine Frechheit, wie ich finde!
Und dann sollen WIR nicht unmotiviert sein?! Sagt bescheid, wenn es noch schlimmer wird, liebe Leute da oben! Was sollen wir denn noch tun?! Im Ernst, was?? Sagt es mir/uns!!
Viele freundliche Grüße von einem (TROTZ ALLDEM) motiviertem angehenden Azubi.
Autor: Jan am 08.04.2010 12:21
Hierzu möchte ich auch etwas sagen:
Ich hatte nicht nur Schwierigkeiten einen Ausbildungsplatz zu bekommen, sondern nach der Ausbildung ging das Problem weiter und zwar bei der Arbeitsplatzsuche.
Ich habe meine Prüfung mit 1,9 (90,86 Punkte) gemacht. Ich war selbst überrascht, hab mich aber tierisch gefreut. Total motiviert und sicher, dass ich sehr schnell einen Job bekommen wurde habe ich mich beworben. Nicht nur in meinem Ausbildungsberuf, sondern bei jedem kaufmännischen Beruf, der ausgeschrieben war.
Und: ich erhielt eine Absage nach der anderen. Ich wurde nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen!! Nach kürzester Zeit war ich total unmotiviert, denn fast alle aus meiner ehemaligen Klasse, die einen wesentlich schlechteren Abschluss gemacht hatten, hatten einen Job ergattert.
Letztendlich war ich 3 Monate arbeitslos und habe dann einen Job bekommen, auch in meinem Ausbildungsberuf. Aber die Zeit hat mich schon ziemlich mitgenommen. Wozu gibt man sich dann soviel mühe, wenn ein schlechterer Abschluss bevorzugt wird?
Autor: Nadine am 12.04.2010 09:11
Ich bin der Meinung das viele Jugendliche nicht schlecht sind sondern teilweise einfach nur überfordert mit dem Einstieg ins Berufsleben. Man sollte Ihnen dabei helfen und nicht mit solchen Statistiken noch mehr die Motivation nehmen.
Und was die Ausbildungs-/Arbeitsplatzsuche angeht, kommt man meine Meinung nach in Zeiten der Wirtschaftskrise und kurz danach ohne "Vitamin B" nicht weit.
Grüße Eric
Autor: Eric am 13.04.2010 10:41
"Generation Praktikum" und Narrenfreiheit
Ich hatte ebenso Probleme, an eine Lehrstelle in meinem Wunschberuf zu kommen. Immer wieder hatte ich Absagen im Briefkasten oder eben Einladungen zu einem Praktikum. Wie mein Vorredner schon sagte, hatte ich sehr gute Resonanzen erhalten aber mehr wie ein "Dankeschön" und "viel Glück für die Zukunft" kam nicht.
Meiner Meinung nach nutzen sehr viele Betriebe diese Zeiten aus, um sich einer kostenlosen Arbeitskraft zu bereichern. Generation Praktikum.
Viele Betriebe lassen dadurch Jugendlichen mit "minderwertigeren" Ergebnissen keine Chance eine Ausbildung anzufangen, da Sie Narrenfreiheit haben, im Bezug auf die Bewerber. Durch die "Krise" greifen die Betriebe lieber zu Abiturienten mit 1er Schnitt (übertrieben) anstatt zu den "unmotivierten Mittlere-Reife-Schülern mit durchschnittlichem Notenschnitt". Aber das so manch "Streber" oftmals über die nötige "Menschenkentniss" nicht verfügt, sehen die wieder nicht.
Sicherlich, vielleicht haben einige Azubis wirklich nicht die Motivation, aber dies ist noch lange kein Grund alle in einen Sack zu stecken.
Autor: David am 19.04.2010 15:09
Die Anforderungen an die Auszubildenden haben sich verändert. Vom "Mach das, was ich Dir sage" sind wir schon lange weg und erwarten selbständige, verantwortungsbewusste und eigenverantwortliche Auszubildende - also genau das, was jahrelang in der Schule unterdrückt wurde. Das Schulsystem hat die Veränderungen in der Arbeitswelt nicht mitgemacht und kann die Jugendlichen nicht mehr genügend darauf vorbereiten. Es gilt, das System so zu verändern, dass Jugendliche schon früh in Selbständigkeit und Eigenverantwortung gefördert und vor allem auch gefordert werden. Niemand ist dumm und die Jugend von heute hat das auch nicht verdient.
Ich bin selbst hauptberuflicher Ausbilder und mir ist es vom Start an wichtig, meinen Azubis die Fehlentwicklung durch die Schule wieder auszutreiben und in ihnen die Lust auf mehr und die Lust auf Arbeit herauszukitzeln. Die Leistungsbereitschaft der Jugend erscheint mir nahezu unbegrenzt, von der Flexibilität und Einsatzbereitschaft können sich auch hohe Führungskräfte einige abschneiden!
Nein, die Jugend ist nicht dumm. Ihr Potential wird nur ab der Grundschule unterdrückt.
Autor: Smirne76 am 06.05.2010 16:37
Verlagsprojekt "azubee.de"
Autor: Die azubee-Redaktion am 09.02.2010 10:40
Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
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Liebe azubees,
nun gibt es azubee.de schon seit gut einem Jahr. Eure Kommentare im Blog und zahlreiche Kontaktanfragen zeigen uns, dass Ihr die Seite auch gut nutzt. Trotzdem haben wir uns vorgenommen, sie noch besser zu machen! Wir werden azubee.de im Laufe des Jahres stark überarbeiten. In welche Richtung soll es gehen?
Wie diese Überarbeitung aussehen wird, das sollt ihr mitbestimmen!
Welche Fächer bzw. welche Themenfelder bereiten euch am meisten Sorge? Wie könnte euch das Lernen leichter fallen? Wir warten sehr gespannt auf eure Rückmeldungen!
Außerdem freuen wir uns über Feedback, was Ihr generell auf azubee.de vermisst und was Ihr für überflüssig haltet…
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Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
Autor: Die azubee-Redaktion | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [6]
Hey,
mit gefällt die Seite gut. Allerdings würde ich mir wünschen, wenn ihr den Beruf der Personaldienstleitssungskauffrauen/männer mit aufnehmt. Danke Gruß Alina
Autor: Alina am 10.02.2010 15:20
Mir gefällt die Site auch gut. Was ihr verbessern könntet: mehr Inhalt und ein Forum, in dem die Azubis über ihre Ängste und Sorgen usw. schreiben können. Ich bin z.B erst am Anfang der Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten und bin oft unsicher und habe Fragen, würde gerne andere Azubis um Rat fragen. Hier gibt es zwar den Blog, aber das is nicht so hilfreich wie ein Forum.. Ansonsten find ichs hier super ! Endlich mal ne Website für meinen Beruf! Besonders gut finde ich das Archiv. Das Heft "" die medizisiche Fachangestellte" könnte schon etwas mehr Seiten haben, es ist echt schnell durchgelesen... Liebe grüße Michi
Autor: Michaela B. am 19.02.2010 20:33
Ich fände es für Prüfungen hilfreich wenn es mehr zur Prüfungsvorbereitung in Recht usw. geben würde. Ansonsten bin ich sowohl mit der Zeitschrift, als auch mit der Site vollkommen zufrieden.
Autor: Marie am 24.02.2010 20:46
Ich fände es super, wenn Ihr den Beruf des Fachinformatikers mit in euer "Sortiment" nehmt.
Autor: Eric Triem am 01.03.2010 15:31
Hallo,
ich finde diese Seite auch gut. mir wurde nur gesagt, dass in den Zeitschriften früher Übungsklausuren drin waren. ich würde mich über soetwas ähnliches freuen. Vielleicht fragen zum gelesenen (Verständnistest) oder ähnlichem?!
die Fragn könnten natürlich auch hier auf dieser Seite sein...
LG Jana
Autor: Jana am 03.03.2010 11:00
Ich finde die Seite echt super!
Ich denke es würde vielen hier das lernen erleichtern wenn es hier sowas ähnliches wie bei Wer wird Millionär gäbe. Ich meine Fragen mit antwort Möglichkeiten, die man dann ankreuzen kann.
LG Natalie
Autor: Natalie am 14.06.2010 14:04
Das Führen des Berichtsheftes - ein leidiges Thema
Autor: Claudia Simon am 30.09.2009 11:44
Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Medizinische Fachangestellte
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Die neuen Auszubildenden haben vor ein paar Tagen Ihre Ausbildung begonnen und sind sicher noch „überhäuft“ von vielen, zum Teil noch unverständlichen Aufgaben. Einer dieser Aufgaben ist das Führen des Berichtsheftes, das zum einen für den Betrieb eine Art Ausbildungskontrolle ist, zum anderen aber auch Voraussetzung für die Teilnahme an einer Abschlussprüfung. Viele denken sicher: "Na, das ist ja noch lange hin". Aber meine Erfahrung zeigt, dass es gut und wichtig ist, das Berichtsheft von vorneherein regelmäßig zu führen.
Warum? Nun, ich als Ausbilderin stelle zum Beispiel daran fest, dass eine Auszubildende immer das gleiche macht und kann so frühzeitig für eine Änderung sorgen. Ich kann verfolgen, wie sich das Verständnis für die Arbeit entwickelt etc. Nur leider – ich stoße immer wieder auf einen Widerstand des/der Auszubildenden.
Warum fällt es so schwer, regelmäßig die Eintragungen vorzunehmen? Was hindert Sie/Euch daran? |
Kategorie: Steuerfachangestellte, Bürokaufleute / Kaufleute für Bürokommunikation, Großhandelskaufleute, Industriekaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Medizinische Fachangestellte
Autor: Claudia Simon | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [6]
Hallo!
Also, es machen sich beiweitem nicht besonders viele Ausbilder solche Gedanken um das Berichtsheft. Während meiner Ausbildung habe ich leider jeden Tag, die kompletten drei Jahre das gleiche gemacht. Das ist nicht übertrieben! Ich habe von morgens bis abends Akten gesucht (!!!), habe den Laufburschen gespielt und ab und zu mal ein Schreiben getippt.
Soll ich das in mein Berichtsheft schreiben?
Es hat von den Angestellten niemanden interessiert, ob man das Heft führt und wie man es führt und was man hinein schreibt.
Ich musste monatliche Berichte schreiben. Im ersten Lehrjahr habe ich das noch regelmäßig gemacht. Die restlichen Berichte habe ich 3 Monate vor der Prüfung geschrieben.
Ich fand es schon geradezu deprimierend zu sehen, dass ich drei Jahre lang nicht wirklich Neues gelernt habe.
Es ist aber schön zu lesen, dass es noch Menschen gibt, die sich um die Azubis kümmern. Das hätte ich während meiner Ausbildung auch gerne so gehabt.
Autor: Nadine am 01.10.2009 10:03
Meiner Meinung nach ist das Berichtsheft ein "notwenidiges Übel". Ich weiß in meinem Betrieb genau was ich mache, wie ich es machen muss und mache mir eigene Notizen für komplexe Aufgaben u. Abläufe. Das Berichtsheft ist mir also schon mal weniger wert als die Notitzen.
Ich liefer es trotzdem jeden Monat ab und muss immer kreativ sein, um nicht ständig die selben Sätze zu formulieren (das hat nichts mit Monotonie bei der Arbeit zu tun, manche Aufgaben gehören eben zum Tagesgeschäft). Es wird halt irgendwann langweilig und lästig es immer wieder zu erstellen und daher werden sich auch viele Zeit damit lassen.
Grüße, Andreas
Autor: Andreas am 02.10.2009 11:24
Hallo :)
Also um ehrlich zu sein habe hab ich immer keinen Bock mein Berichtsheft zu schreiben. Und manchmal fehelen auch ein paar Stunden. Bzw. fehlen meist die Stunden von der Berufsschule. Im Betrieb schreib ich immer alles gleich hinein.
Am Ende des Monats bekomm ich dann von ner Freundin das Berichtsheft und trag die Stunden ein.
Mir ist bewusst das bis zur Abschlussprüfung alles eingetragen und unterschrieben werden muss nur manchmal nervt das Heft einfach.
Grüßchen
Alexander
Autor: Alexander am 16.10.2009 09:53
Also ich bin Auszubildende im 3. Lehrjahr zur ReNo. Ich persönlich empfinde die Führung eines Berichtshefts in der Form, im dem es bei uns Vorschrift ist, einfach scheisse! Wir müssen jeweils einen Monatsbericht und zusätzlich noch jeden Schultag einen Nachweis führen. Mich stört nicht die Führung eines Berichtsheftes an sich, sondern, dass ich für etwas Zeit verschwende, dass am Ende niemanden interessiert. Denn weder mein Ausbilder, noch der Prüfer liest diese Berichte richtig. Bei der Prüfung wird nur stichprobenartig geprüft, ob alle vorhanden sind. Die Zeit, die ich für die Erstellung der Monatsberichte sowie der Schulnachweise verschwende, könnte ich besser mit lernen verbringen! Deshalb finde ich, dass das System der Berichtsheftsführung noch einmal überdacht werden.
Autor: Ruth am 09.11.2009 18:08
Hi =)
Ich find die Führung des Berichtsheftes in unserem Beruf (Rechtsanwaltsfachangestellte) total überflüssig, da wir zum größten Teil sowieso immer das gleiche machen. In meinem Berichtsheft steht eigentlich immer das gleiche drin, nur etwas vertauscht, sogar mein Chef meint das es bei uns nicht wirklich sinnvoll ist. Wir schreiben nunmehr viel am PC und erledigen die Post und dürfen ab und zu auch einmal einen MB etc erstellen, dass wars dann aber schon wieder :)
Naja zur Winterprüfung brauch ich es aber, von dem her muss ich mich mal ran halten :P
Autor: Eileen am 12.12.2009 15:46
Stimmt es dass Industriekaufleute kein Bereichtsheft mehr schreiben müssen?
Habe schon eine Ausbildung hinter mir und werde bei der Anstehenden mich direkt um das Berichtsheft bemühen. Zumal man dies im Betrieb schreiben darf was bei meiner letzten handwerklicen Lehre nicht der Fall war.
Autor: Sukram am 11.05.2010 11:58
Was kommt nach der Ausbildung?
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Die meisten Abschlussprüfungen dieses Sommers sind gelaufen, ich hoffe ihr habt alle mit Erfolg bestanden. Doch was kommt jetzt? Werdet ihr in eurem Betrieb übernommen oder habt ihr euch eine neue Arbeitsstelle gesucht? Einige Menschen raten einem dazu, sich nach der Ausbildung einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. Denn es besteht immer die Gefahr, dass man für die Kollegen und den Chef der Azubi bleibt. Wie sind eure Erfahrungen damit? Habt ihr nach Beendigung der Ausbildung mehr Verantwortung übernehmen dürfen? Ich bin bei meiner Arbeitsstelle geblieben und bin damit auch sehr zufrieden. Ich werde als volle Arbeitskraft akzeptiert und freue mich über jede neue Aufgabe die hinzukommt. Vielleicht gibt es auch welche, die nach der Ausbildung nicht in ihrem erlernten Beruf bleiben möchten und sich noch einmal neu orientieren? Oder möchte sich jemand direkt weiterbilden? Oder vielleicht noch ein Studium hinten dran hängen? Erzählt was ihr vorhabt und feiert eure bestandenen Prüfungen! Doch eins könnt ihr mir glauben, einige von euch werden die Schule sehr schnell doch ein bisschen vermissen, ich spreche aus Erfahrung :)
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Kategorie: Medizinische Fachangestellte
Autor: Stephanie Trautwein | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [3]
Hallo! Ich habe nach meiner Ausbildung (Bürokauffrau) den Arbeitgeber gewechselt, weil ich irgendwie im Gefühl hatte, dass ich im Ausbildungsbetrieb immer die Azubine bleiben würde. Manche Kollegen scheinen das einfach zu brauchen, andere in der Gegend rumzuscheuchen. Kopiere mal dies und jenes für mich, bestelle mal das, frankiere mal jenes. Die Azubine, die ein Jahr vor mir fertig war, hat nämlich genau das erlebt. Und da ich meine Kollegen kannte, hab ich mich dann lieber woanders beworben.
Autor: Silke am 20.08.2009 09:30
Ich lerne im Februar aus und bei uns ist es laut Tarifvertrag so geregelt das man 2 Jahre übernommen werden muss. Was zur Zeit wegen der Wirtschaftskrise sehr gut ist. Ich werde auf jeden Fall erst mal 1 Jahr in der selben Firma bleiben und denke auch nicht das es ein Problem wird das mich meine Kollegen dann auch als Kollegin warnehmen werden und nicht mehr als Azubi.
Mir geht es mehr darum zu erfahren ob dieser Beruf wirklich das richtige für mich ist, da ich mir bis jetzt noch nicht sicher bin, aber wenn man ausgelernt hat ist es eben doch nochmal anders.
bye Ina
Autor: Katharina am 24.08.2009 09:14
Hallo Stephanie,
mach derzeit eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann beim Land Hessen in Darmstadt. Bin derzeit im 2. Lehrjahr. Zwischenprüfungen stehen anfang nächsten Jahres an bin aber zuversichtlich das alles gut klappt, da mir der Stoff in der Schule wirklich gut liegt. Ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, dass ich nach der Ausbildung studieren möchte. (Ausbildungsunternehmen super u. kaum Probleme) Die Frage ist ob ich das berufsbegleitend oder ein vollzeit Studium mache?!
Es gibt bestimmt für beide Wege Vor- und Nachteile.
Was würdest du sagen?? Hast du auch schon mal darüber nachgedacht??
liebe grüßlies
Johannes
Autor: Johannes am 09.09.2009 11:13
Jetzt arbeitet die Frau vom Chef täglich mit…
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Vor einigen Wochen entwickelte sich in meiner Oberstufe der Medizinischen Fachangestellten eine heftige Debatte. Auslöser war der Bericht einer Auszubildenden aus einer Kinderarztpraxis, dass das ganze „gute“ Team nicht mehr funktionieren würde, da die Frau vom Chef seit einigen Wochen halbtags mitarbeiten würde.
„Unglaublich, wo die sich überall einmischt! Und sagen können wir ja nichts,“ empörte sich eure Kollegin. Im Laufe der Diskussion in der Klasse kristallisierte sich heraus, dass die Betroffene Kinderkrankenschwester ist und zweifellos über viel Erfahrung im Umgang mit Kindern verfügt. Aber dabei beließ sie es leider nicht – Patientenannahme, Bestellverfahren, Dienstpläne… alles war nun ihr Revier. Keiner aus dem fünfköpfigen Team hatte es bisher gewagt, diese problematische Situation zu thematisieren. Also großes Schweigen, alle klagten im Stillen und die Frau vom Chef kann weiter ungehindert schalten und walten. Klasse! Oder nicht?
Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen Situationen? Seht ihr Möglichkeiten, das Team „zu retten“? Helfen vielleicht Teamsitzungen? Eure Kollegin liest übrigens diese Seite sehr gerne – sie freut sich über hilfreiche Hinweise. |
Kategorie: Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
Autor: Thomas Sörensen | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [6]
Hallo Herr Sörensen!
Das ist wirklich eine schwierige Situation, denn wer traut sich denn schon was gegen die Frau vom Chef zu sagen? Die einzige Chance ist, dass der Chef von sich aus merkt, dass die Stimmung im Team schlechter geworden ist. Oder ignoriert er das?
Autor: Sara am 19.05.2009 13:39
...wenn zuviele Frauen an einem Ort arbeiten gibt es doch immer Ärger... :-)
Autor: Björn am 26.05.2009 10:48
Hallo Björn! Da muss ich dir leider zustimmen. Das gezicke unter Frauen ist echt schlimm. Und die Frau vom Chef dann auch noch?? Nein danke!!!
Autor: Thea am 09.06.2009 15:11
Hallo, ich kann das Problem verstehen, welches die Azubis und Angestellten haben. Ich bin auch die Frau vom Chef und arbeite aus betriebswirtschaftlichen Gründen auch in der Kanzlei (zwar anderer Beruf, aber ...) meines Mannes mit. Ich bin allerdings nur stundenweise da, um den Mitarbeitern der Kanzlei zu helfen. Und so sehe ich mich auch. Nicht als Ehefrau des Chefs, sondern als Mitarbeiterin. Oft sage ich, ich habe nur den gleichen Namen. Sprich die Frau des Chefs einfach unter vier Augen an und mache ihr DEIN nicht Euer Problem klar. Du kannst dabei nur von Dir ausgehen, nicht von Euch allen. Wenn sich dann keine Änderung ergibt, suche das Gespräch mit beiden. Vielleicht ist das auch die Lösung. Es ist nach meiner Meinung nicht gut, alle auf eine!!!!!!! Liebe Grüße
Autor: Viola Grassow am 16.06.2009 16:29
Hallo Sara,
zu deinem Kommentar vom 19. Mai - ersteinmal vielen Dank. Ganz deutlich formuliert: Ich glaube, dass der Chef nichts wagt, gegen seine Frau zu sagen. Der Hinweis muss vom ganzen Team ausgehen. Freundlich, aber klar formuliert. Vielleicht wacht er dann auf.
Autor: Thomas am 22.06.2009 12:40
Ich wuerde auch einfach mal empfehlen vielleicht mit der Frau vom Chef zu sprechen und sie mal freundlich darauf hinweisen, dass man den beruf doch nun schon ein wenig laenger ausuebt und halt auch schon ein wenig Ahnung hat. Wenn das nicht hilft, dann wuerde ich wirklich mal mit dem ganzen Team darueber sprechen. Einfach mal eine Teambesprechung vorschlagen bei der halt auch kritisiert werden kann.
Autor: Rebecca am 04.01.2010 13:13
Lernen für die Prüfung
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Die Sommerprüfungen rücken immer näher. Man hat das Gefühl, die Zeit würde vor der Prüfung noch schneller vergehen. So ging es mir auf jeden Fall. Ich habe im Winter meine Abschlussprüfung als Medizinische Fachangestellte absolviert. Davor kam die Frage auf: Wie lerne ich am besten? Wo fange ich an? Habt ihr schon angefangen?
Ich wollte mir ein paar Bücher zum Lernen im Internet bestellen. Beim Suchbegriff „Medizinische Fachangestellte“ hat man eine große Auswahl. Ich habe mir damals mehrere bestellt, ausgewählt und einige wieder zurückgeschickt. Dann saß ich vor einem Berg Büchern, alter Schulaufzeichnungen und alter Abschlussprüfungen. Ich entschied mich für die Abschlussprüfungen. Ich habe versucht, mehrere Prüfungen zu lösen, ohne dabei in Büchern nachzuschlagen. Diese Methode war zwar teilweise sehr deprimierend, aber nach 3-4 Prüfungen wusste ich wo meine Schwächen lagen. Und mit diesen Schwächen habe ich mich vor der Prüfung besonders auseinandergesetzt. Es gibt ja verschieden Lerntypen. Manche lesen sich etwas durch und behalten dabei sehr viel. Ich muss mir immer Stichwörter herausschreiben und mit diesen dann lernen. Wie könnt ihr am besten lernen?
Dann immer dieses Problem mit der Motivation… Irgendwann wird einem klar, dass es wirklich die letzte Hürde in der Ausbildung ist und es in dieser Prüfung um alles geht. Das hat mich motiviert und angespornt. Denn wer will schließlich noch eine Ehrenrunde drehen? Also EINMAL zusammenreißen und immer daran denken: Es ist fast geschafft! Teilweise kamen mir kurz vor der Prüfung noch größte Zweifel, ob ich wirklich genügend gelernt habe und alles kann. Doch irgendwann habe auch ich bemerkt, dass mir die Angst beim Bestehen der Prüfung nicht hilft und habe versucht diese in Selbstvertrauen umzuwandeln.
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg beim Lernen!
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Kategorie: Medizinische Fachangestellte
Autor: Stephanie Trautwein | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [5]
Also bei mir herrscht nur noch Panik :-(
Autor: Tom am 05.05.2009 09:04
Ich habe letzten Sommer meine Abschlussprüfung zur Rechtsanwaltsfachangestellten gehabt.
Die Prüfung war im Mai und ich hatte mir fest vorgenommen im Januar anzufangen zu lernen. Doch die guten Vorsätze halfen nicht und so lief die Zeit davon. Im April hatten wir ein Prüfungsvorbereitungsseminar und in diesem war der Dozent völlig entsetzt, dass die meisten von uns noch nicht angefangen hatten zu lernen. 6 MOnate seien Minimum hatte er gesagt. Und da verfiel ich auch in Panik.
Ich lernte jeden Tag ein bisschen. Neben der Arbeit war das gar nicht so einfach. Zwei Wochen vor der Prüfung hatte ich Urlaub und da habe ich jeden Tag gelernt.
Ich hatte in Prüfungsbuch und das Skript aus dem Seminar.
Ende vom Lied, ich habe eine sehr gute Prüfung abgelegt und die ganze Panki war völlig grundos.
An alle die ihre Prüfung vor sich haben: Nicht in Panki verfallen, denkt immer dran: das haben schon ganz andere vor euch geschafft! ;)
Autor: Nadine am 05.05.2009 17:19
Hallo ihr alle!
Also zuerst mal: Keine Panik! :-)
Ich hatte im letzten Jahr Prüfung und habe 3 Monate davor angefangen mit dem lernen. Zuerst habe ich erstmal meine Unterlagen sortiert und das Wichtigste zusammen geschrieben. Dabei habe ich dann schon vieles merken können. Und gegen Ende hatte ich dann noch 3 Wochen nur zum Lernen und WIederholen übrig. Und es hat dann alles echt gut geklappt :-)
Viel Glück!
Autor: Sonnenschein am 07.05.2009 16:41
Hallo Stephanie, warum nicht mal mit einem Wiki online lernen? Das bringt gleich mehrere Vorteile:
*Man kann mit mehreren gleichzeitig an einem Thema lernen (motivierend). *Man ist vom Lernort unabhängig (man braucht allerdings einen Internetanschluss), Bibliotheken bieten schon häufig kostenlose Zugänge an. *Links zu interessanten Webseiten können eingebunden werden (so hat man alles beisammen...).
Ist mal so eine Idee, da ich gute Erfahrungen damit gemacht habe...
Gruß Thorsten
Autor: Thorsten S. am 08.06.2009 12:20
Also ich bin gerade ins zweite Lehrjahr der Rechtsanwaltsfachangestellten gekommen. Ich lerne regelmäßig jede Woche. Ich hab auch in den Sommerferien jeden Tag Übungen und alte Prüfungsaufgaben gelöst. Mir hilft es zeitig anzufangen zu lernen und das mach ich auch.
Jeder sollte das aber für sich selber entscheiden, denn einfach ist es auf keinen Fall so viel Zeit von der Freizeit abzugeben.
Viel Glück an alle!
Autor: Stephanie am 07.09.2009 11:46
Patientenbeschwerden und Terminplanung
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Wenn man an der Anmeldung sitzt, ist man der Ansprechpartner für den Patienten und muss bei längeren Wartezeiten um sein Verständnis bitten. Doch was soll man tun, wenn der Patient äußert ungehalten oder gar unverschämt wird? Als ich das erste Mal mit einer Beschwerde konfrontiert wurde, musste ich mir erst einmal überlegen wie ich reagieren sollte. Ich hatte Glück und eine Kollegin war bei mir und stand mir hilfreich zur Seite.
Lernt man im Laufe der Ausbildung besser mit Beschwerden und Konflikten umzugehen? Ich denke schon. Mir fällt es in meinem 3. Ausbildungsjahr sehr viel leichter mit Beschwerden und auch mit komplizierten Patienten umzugehen. Wenn bei uns in der Praxis die Patienten sehr ungehalten und unverschämt werden, verweisen wir meist auf unseren Chef. Dieser steht in solchen Situationen stets hinter uns.
Wer kann schon absehen, ob heute ein Notfall in der Praxis eintrifft? Plant ihr Pufferzeiten für mögliche Notfälle in eurer Terminplanung mit ein? Wir versuchen bei uns in der Praxis zwar lange Wartezeiten zu vermeiden, allerdings gelingt das leider nicht immer. Wir arbeiten mit einem elektronischen Terminplaner und haben für jede einzelne Untersuchung unterschiedliche Zeiten geblockt. Eine Impfung dauert zum Beispiel nicht so lange wie ein Allergietest. Wie handhabt ihr eure Terminplanung in der Praxis? Wird euer Bestellsystem zeitweise geprüft und eventuell geändert und angepasst? |
Kategorie: Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte
Autor: Stephanie Trautwein | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [1]
Hallo!
Ich hab zwar in meiner Ausbildung weniger mit Patienten zu tun, aber kann trotzdem bestätigen, das man mit der Zeit besser mit Patienten, Kunden, Mandanten usw. umgehen kann. Man lernt einfach selbstsicherer aufzutreten. Unverschämte Kunden begegnen einem aber glaube ich in jeder Ausbildung, und damit muss sich jeder Azubi irgendwann mal auseinander setzen.
Gruß
Autor: Stefan am 02.02.2009 19:35
Alltagskonflikte am Ausbildungsplatz – helfen Gespräche?
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Sicherlich hast du während deiner Ausbildung schon so manchen „Rempler“ einstecken müssen. Vielleicht war es eine Kollegin, der Chef oder ein ungerechter Patient, der seinen Frust an dir ausgelassen hat. Und du hattest keine Chance, zu reagieren, hast den Ärger runtergeschluckt, aber nicht verarbeitet…
Ich kenne viele junge Auszubildende mit derartigen Erfahrungen und weiß aus meinem eigenen Erleben, dass der Alltagskonflikt sehr hart sein kann. Wirklich gute Erfahrungen mache ich immer wieder damit, darüber mit einer Vertrauensperson zu sprechen. Gespräch heißt aber: Zeit haben, wissen um die Verschwiegenheit des Gesprächspartners, für einander da sein, zuhören können. Eine solche Diskussion kann der erste Schritt sein, Frust und Verletzungen abzubauen und Strategien zu entwickeln, zukünftig besser mit solchen Situationen umzugehen. Dass es eine Schweigepflicht gibt, weißt du – aber natürlich musst du das Recht haben, für dein seelisches Wohlbefinden zu sorgen. Es wäre schön, wenn du von deinen Erfahrungen mit intensiven Gesprächen berichten würdest oder auch Hinweise zur Konfliktmeisterung beisteuern kannst. |
Kategorie: Zahnmedizinische Fachangestellte, Medizinische Fachangestellte
Autor: Thomas Sörensen | Kommentar hinzufügen | Kommentare ansehen [6]
Also, eine Arbeitskollegin, die eigentlich keine Befugniss hat, mich alleine im Konfi zu beten und mich so fertig zu machen, wies noch nicht mal meine Chefin gemacht hat. Sie hat mich gefragt, weil ich oft letztes Jahr krank war, was ich doch hätte. Das hat sie doch nicht zu fragen? oder?
Dann ob ich gekündigt werde oder übernommen werde. Ob ich so doof wäre oder nur so tue, das ich doch scheiße arbeiten würde und wahrscheinlich kein gutes Zeugnis bekäme, was sie auch nix angeht.
Sie hat mich nur fertig gemacht, in einem Ton ,dass ich hier nicht weiter erleutern möchte.
Aber ich kann auch nicht mit meiner Chefin reden, weil sie mir nicht glaubt und die Arbeitskollegin, eh alles abstreiten würde.
Dann ist das normal, wenn meine Chefin extra für die restliche Zeit meiner Ausbildung, mich hinter in die Statistik setzt das ich meinem Arbeitskollegin die arbeit abnehmen kann und wenn Ruhepausen sind, mich auf meine Abschlussprüfung vorbereiten kann und ich dann wenn die da vorne, krank oder Urlaub hat ich als Springer da sein muss???
Für sie ist das ganz normal, die mich fertig gemacht hat, das Azubis als Springer dienen, stimmt das??
Bitte helft mir, ich kann nicht mehr, ich bin lieber krank als so was mir anzutun
Autor: Atina am 08.01.2009 09:18
Liebe Atina,
das klingt ja wirklich schlimm. Das tut mir soo leid für dich. Was meinst du denn mit "im Konfi beten"? Du darfst dich nicht verunsichern lassen und solltest auch mit deiner Chefin darüber sprechen. Wenn du ihr den Sachverhalt erläuterst, wird sie dir bestimmt glauben. Hast du auch schon versucht, deine Kollegin anzusprechen, warum sie sich so verhält? Du schreibst leider nicht, in was für einem Unternehmen du arbeitest - gibt es einen Betriebsrat an den du dich wenden kannst?
Kopf hoch und alles Liebe,
Ayse
Autor: Ayse am 08.01.2009 14:02
Es gibt einen Betriebsrat, aber der sitzt in München und nicht in Neu-Isenburg. Mit meiner Chefin kann ich nicht reden, weil sie mir eh nicht glaubt, hat sie noch nie, wenn ich probleme hatte.
Deshalb geh ich am Montag zur IHK, dort hab ich einen Termin, dem sag ich alles.
Aber ist normal, das man als Azubi als Springer dient, wenn die krank oder in Urlaub ist? Ich hab sowas noch nie gehört.
Und vorallem, wenn sie krank ist, weiß ich es ja net vorher und komm hin und muss mein Platz wechseln und 9 Std. arbeiten statt 8 und darf noch nicht mal die Überstunden die ich hab abfeieren, weil es ja nach meiner Chefin keine Überstunden gibt
Autor: atina am 09.01.2009 10:11
Liebe Atina,
das geht mir ganz genauso. Bei mir im Büro gibt es eigentlich auch keine Überstunden, aber für meine Chefin ist es eigentlich selbstverstänlich das man welche macht. Und die darf ich dann auch nicht abbummeln oder sonstiges der gleichen. Steht nicht im Ausbildungsgesetz drin das ein Azubi keine Überstunden machen darf? Obwohl ich das nicht schlimm finde mal länger auf Arbeit zu bleiben, ich finde bloß das man dann aber wenigstens eine Gegenleistung erwarten kann.
Und als Lehrling bist du doch eigentlich fast immer der angearschte, man wird doch fast immer für die Fehler verantwortlich gemacht. Selbst wenn du damit nichts zu tun hast.
Autor: steffi am 09.01.2009 21:29
Liebe Atina,
ich wollte mal nachfragen, wie es dir geht? Du hast leider gar nichts mehr geschrieben...
Ich hoffe, bei dir ist alles ok.
Viele Grüße
Ayse
Autor: Ayse am 21.01.2009 13:40
Hallo Leute,
was ich hier so lese ist wirklich schlimm. Ich bin selber in der Ausbildung und bekomme viele male zu hören das "Lehrjahre keine Herren Jahre sind". Aber muss man uns den so schlecht behandeln nur weil wir vielleicht Auszubildende sind. Wir sind doch auch nur Menschen. Was gibt es anderen das recht uns so schlecht zu behandeln? Ich finde die Begründung "weil du eine Auszbildende bist" ist völliger schwachsin! Manchmal kommt es mir so vor als ob man nur der Sündenbock ist für anderen Ihre schlechte Laune. Weil vieleicht in Ihrem Privaten Umfeld es nicht so läuft wie Sie es gerne hätten.
Und in vielen fällen hält aber dann auch der Chef zu den Kollegen und nicht zum Azubi, warum auch? Als Azubi bist du höchstens 3 Jahre im Betrieb die anderen Kollegen vielleicht bis an ihr Lebensende. Warum soll sich den der Azubi "wohlfühlen" dann will er vielleicht nicht mehr weg.
Man darf sich das einfach nicht mehr gefallen lassen. Ich habe viele die darüber nachdenken die Arbeitsstelle zu wechseln weil Sie es nicht mehr aushalten. Ich würde aber genauso handeln. Wir sind doch jung und so was setzt sich doch auch bei vielen auf die Psyche nieder und man freut sich auch nicht mehr auf die Arbeit. Mir macht eigentlich Arbeiten spaß da ich auf eigenen Beinen stehen möchte und Unabhängig sein möchte. Doch sowas kann das alles verderben.
Autor: Anika am 17.02.2009 20:14
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